Privater Fotoworkshop Pilatus: Nach der letzten Bahn

Privater Fotoworkshop Pilatus: Nach der letzten Bahn

Ein exklusiver Fotoworkshop auf 2'100 Metern, in den Stunden, in denen alle anderen längst im Tal sind

Das morgendliche Panorama über Luzern ist einzigartig
Der Pilatus ist ab Luzern einfach über die Luftseilbahn zu erreichen
Die Ausblicke vom Gipfel in alle Himmelsrichtungen sind einzigartig
Abendstimmung über der Zentralschweiz
Luzern bei Nacht aus der Vogelperspektive – ganz ohne Drohne
+5

Zwei Sonnenstände, eine Nacht, ein Berg fast für dich allein: privater Fotoworkshop auf dem Pilatus mit Übernachtung, Halbpension und Bergbahn inklusive.

Der Pilatus ist einer der meistbesuchten Berge der Schweiz. Zwischen zehn und sechzehn Uhr. Danach fährt die letzte Bahn ins Tal, und oben bleiben die Hotelgäste, die Steinböcke und das Licht, auf das es eigentlich ankommt. Genau in diesem Fenster findet dieser Workshop statt: Abendlicht, blaue Stunde, Nacht über Luzern, Sonnenaufgang. Zu zweit oder zu dritt, nie mehr.

Deine Vorteile

  • Du fotografierst den Pilatus dann, wenn die Aussichtsterrasse leer ist, und nicht im Pulk vor der Panoramagalerie.
  • Alles inklusive: Übernachtung, Halbpension und Bergbahn sind im Preis. Du buchst nichts nach und organisierst nichts selbst.
  • Zwei Lichtstimmungen in einem Programm: goldene Stunde am Abend, Nachtaufnahmen über dem Lichtermeer von Luzern, Sonnenaufgang über dem Vierwaldstättersee.
  • Weitwinkel und Tele gleichberechtigt: du lernst, wann welches Objektiv das richtige ist und warum die meisten Panoramen am falschen Brennweitenende entstehen.
  • Bildbearbeitung am selben Abend, mit deinem eigenen Material von vor zwei Stunden und auf deinem eigenen Laptop.
  • Maximal zwei Fotografierende. Kein Gruppenprogramm, sondern dein Tempo, deine Bilder, deine Fragen.
  • Weitwinkel und Tele gleichberechtigt: du lernst, wann welches Objektiv das richtige ist und warum die meisten Panoramen am falschen Brennweitenende entstehen.
  • Auf Wunsch als Schwerpunkt: Panoramafotografie mit Nodalpunktadapter, von der Aufnahmereihe bis zum fertigen Stitch.
  • Begleitet von Falko Burghausen, mehrfach international ausgezeichneter Fotograf und Bergwanderführer i.A.

ab1.990 CHF

CHF

Termine

2 Tage

Ganzjährig

Termin nach Wunsch

Die besten Bilder vom Pilatus entstehen in zwei Zeitfenstern, und beide liegen ausserhalb der Betriebszeiten der Bergbahn. Deshalb schlafen wir oben.

Falko BurghausenFalko Burghausen

Persönliche Beratung

Hast du Fragen? Ich berate dich gerne zu diesem Reiseangebot.

Voraussetzungen

Kondition
Technik
Distanz4 km
Aufstieg250 Hm
Abstieg250 Hm

Geführter Abstieg (optional): Rund drei Stunden und etwa 1'500 Höhenmeter bergab auf Bergwanderwegen, dafür brauchst du Bergschuhe und Trittsicherheit. Dein gesamtes Gepäck inklusive Fotoausrüstung musst du selbst tragen, einen Gepäcktransport ins Tal gibt es nicht.

Schwerpunkte

  • Weitwinkel ohne Langeweile: warum ein weiter Blick ohne Vordergrund fast immer flach wirkt und wo du am Pilatus den Vordergrund findest
  • Tele als Landschaftsobjektiv: Verdichtung, Luftperspektive, Gratlinien und warum 200 Millimeter oft das ehrlichere Panorama ergeben
  • Lichtplanung statt Zufall: Sonnenstand, Schattenkanten und die Frage, wo du zwanzig Minuten vorher stehen solltest
  • Blaue Stunde und Nacht: Langzeitbelichtung, Lichtermeer von Luzern, Sterne bei klarem Himmel
  • Bildbearbeitung: Auswahl, Luminanzmasken, Farbtrennung in der Ferne und der Unterschied zwischen Bildschirm und Print

Optional: Panoramafotografie

Der Pilatus ist für Panoramen fast unfair gut geeignet. Rundumsicht ohne Störkanten, klare Horizontlinien in alle vier Himmelsrichtungen und Vordergrund, wo du ihn brauchst. Wenn dich das Thema interessiert, bauen wir es als Schwerpunkt ein, statt nur nebenbei darüber zu reden.

Wir schauen uns an, warum ein Panorama aus der Hand in der Mitte oft zerfällt, wie du den Nodalpunkt deines Objektivs bestimmst und einstellst, wie viel Überlappung du wirklich brauchst, und warum Belichtung, Fokus und Weissabgleich manuell fixiert gehören. Danach fotografierst du eine Reihe selbst, einzeilig oder mehrzeilig, und am Abend stitchen wir sie gemeinsam und schauen, wo es hakt. Software nach deiner Wahl, Lightroom reicht für vieles, PTGui kann mehr.

Sag mir beim Buchen, ob dich das Thema reizt. Wenn du einen Nodalpunktadapter besitzt, bring ihn mit. Wenn nicht, erklären wir das Prinzip trotzdem und du siehst, was der Unterschied ausmacht.

Lernziele

  • Du entscheidest bewusst zwischen Weitwinkel und Tele, statt zu nehmen, was gerade drauf ist.
  • Du planst eine Fotosession nach Licht und nicht nach Tagesplan.
  • Du beherrschst die Handgriffe für Dämmerung und Nacht, ohne im Dunkeln im Menü zu suchen.
  • Du bringst ein Bild vom RAW bis zum fertigen Ergebnis und weisst, warum du jeden Schritt gemacht hast.
  • Du gehst mit einer Handvoll Bilder nach Hause, die du zeigen willst.
  • Falls Panorama dein Thema ist: du nimmst eine saubere Reihe auf und bringst sie ohne Geisterbilder und Versatz zusammen.

Ablauf Tag 1

Treffpunkt um 15 Uhr an der Talstation. Wir reden kurz über deine Ausrüstung und darüber, welche Bilder du eigentlich machen willst, dann geht es hinauf.

Nach dem Check-in machen wir eine Runde über die drei Aussichtspunkte: Oberhaupt direkt über dem Hotel, Esel in einer Viertelstunde und, wenn die Verhältnisse es zulassen, das Tomlishorn über den Blumenpfad in gut einer halben Stunde. Dabei legen wir fest, wo wir am Abend stehen.

Der erste Block gehört dem Tele. Titlis und Urner Alpen im Südosten, die Berner Alpen im Südwesten, die Rigi über dem See. Bei Inversionslage ein Nebelmeer, aus dem einzelne Hügel ragen. Danach die goldene Stunde mit beiden Brennweitenbereichen im Wechsel, anschliessend die blaue Stunde, wenn Luzern anfängt zu leuchten.

Abendessen im Hotel. Danach rund 90 Minuten Bildbearbeitung: Sichtung, Auswahl, und ein Bild gemeinsam von vorne bis hinten durch. Wer danach noch mag und der Himmel mitspielt, geht nochmal raus für Sterne.

Ablauf Tag 2

Aufbruch vor Sonnenaufgang, meist Richtung Esel oder Oberhaupt. Das ist für die meisten der stärkste Block, weil die Luft morgens klarer ist und das Licht länger brauchbar bleibt als am Abend.

Danach Frühstücksbuffet, anschliessend eine knappe Stunde Abschlussbesprechung mit Bildauswahl und Bearbeitungsplan. Talfahrt gegen elf Uhr, auf Wunsch stattdessen ein geführter Abstieg.

Die genaue Planung entsteht am Vortag nach Wetterlage. Der Pilatus liefert nicht immer dasselbe, und das ist der Punkt.

Varianten

Pure Flex Touren haben kein festes Datum, sondern deins. Sag mir, wann du Zeit hast, ich prüfe die Verfügbarkeit und melde mich in der Regel innert eines Tages. Wünsche zum Ablauf bauen wir dabei gleich mit ein.

Privat zu zweit

Die günstigste Art, privat unterwegs zu sein: ihr teilt euch Doppelzimmer und Betreuung, aber niemand sonst ist dabei.

2.250 CHF

Privat allein

Einzelzimmer und ungeteilte Aufmerksamkeit, zwei Tage lang nur deine Bilder und deine Fragen.

1.990 CHF

Optionen

Diese Leistungen kannst du dazubuchen.

Begleitperson ohne Fotoprogramm

Für alle, die lieber schauen als fotografieren: Übernachtung im selben Zimmer, Halbpension und Bergbahn inbegriffen, Teilnahme am Programm ganz nach Lust.

390 CHF

Fine Art Print deines Bildes, gerahmt

Du wählst nach dem Workshop dein bestes Bild, ich mache den finalen Feinschliff und du bekommst es gerahmt in hochwertigster Qualität im Format 120 x 80 cm mit Blindrahmen nach Hause geliefert.

590 CHF

Geführter Abstieg am Tag 2

Statt Talfahrt rund drei Stunden zu Fuss ins Tal, mit den letzten Fotostopps unterwegs und meiner Begleitung bis zur Talstation.

290 CHF

Modul Panoramafotografie

Sag es beim Buchen, dann wird Panorama zum Schwerpunkt, vom Nodalpunkt bis zum fertigen Stitch am Abend.

ohne Aufpreis

Pilatus Kulm auf 2'132 Metern, direkt über Luzern. Die Aussicht reicht über den Vierwaldstättersee und die Rigi nach Nordosten, zum Titlis und den Urner Alpen nach Südosten, zu den Berner Alpen nach Südwesten und über das Mittelland bis zum Jura nach Nordwesten. Vier Himmelsrichtungen, vier völlig verschiedene Bildsprachen, alle in Gehdistanz vom Hotel.

Erreichbar ab Kriens mit Gondelbahn und Luftseilbahn, ab Alpnachstad mit der steilsten Zahnradbahn der Welt. Luzern liegt zwanzig Minuten entfernt, Zürich und Bern gut eine Stunde.

Anreise

Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Talstation, je nach Jahreszeit und Fahrplan entweder in Kriens oder in Alpnachstad. Welche es ist, erfährst du spätestens eine Woche vorher, zusammen mit dem genauen Treffpunkt.

Ab Kriens bringt dich die Panorama-Gondelbahn über die Krienseregg zur Fräkmüntegg, von dort die Luftseilbahn Dragon Ride auf den Kulm, zusammen rund 40 Minuten. Ab Alpnachstad geht es mit der steilsten Zahnradbahn der Welt in gut 30 Minuten direkt hinauf, allerdings nur während der Sommersaison. Die Bergfahrt ist im Preis inbegriffen.

Ohne Auto geht es bequem: Luzern ist mit dem Zug aus Zürich, Bern und Basel in etwa einer Stunde erreichbar, von dort fährt der Bus nach Kriens, und Alpnachstad liegt direkt an der Brünigbahn. An beiden Talstationen gibt es Parkplätze, falls du doch fährst. Das Auto steht dann allerdings über Nacht unten, plane das bei der Wahl der Station mit ein.

Abreise

Die Talfahrt ist für etwa elf Uhr vorgesehen, wir fahren gemeinsam ins Tal. Zurück geht es zur selben Station, an der wir uns getroffen haben, ausser du hast den geführten Abstieg gebucht. In Luzern bist du in jedem Fall vor dem Mittag.

Wenn du anschliessend noch etwas vorhast, sag es mir vorher. Dann richten wir den Vormittag danach aus, statt dass du auf die Uhr schaust.

Geschlafen wird im Hotel Pilatus-Kulm, einem Viersternhaus von 1890, das direkt auf dem Gipfel steht und innen immer noch nach Belle Époque aussieht. Dein Superior Doppelzimmer hat 24 Quadratmeter, ein Kingsize-Bett und Panoramablick auf die Alpen, du siehst also schon vor dem Aufstehen, was der Himmel gerade vorhat. Halbpension ist inbegriffen, mit Willkommensdrink, Viergangmenü und Frühstücksbuffet. Und weil der Gipfel ab der letzten Bahn fast leer ist, sind es von der Tür bis zum Standort für den Sonnenuntergang fünf bis fünfzehn Minuten, ohne Stativ eines Fremden im Bild.

Halbpension im Hotel Pilatus-Kulm ist inbegriffen: Willkommensdrink, Viergangmenü am Abend und Frühstücksbuffet. Getränke ausserhalb der Halbpension und das Mittagessen am zweiten Tag zahlst du selbst. Eine Thermosflasche für den Sonnenaufgang schadet trotzdem nicht, das Frühstück kommt erst danach.

Kamera

  • Kamera mit manueller Belichtungssteuerung, System oder Spiegelreflex
  • Weitwinkel, idealerweise ab 16 bis 24 mm
  • Tele, idealerweise bis 200 mm oder länger. Falls du keines hast, sag Bescheid, ich bringe eines mit
  • Stativ, hier wirklich ein Muss
  • Fernauslöser oder Selbstauslöser-Routine
  • Ausreichend Akkus und Speicherkarten, Kälte und Langzeitbelichtungen fressen beides
  • Laptop mit deiner gewohnten Bearbeitungssoftware (Lightroom, Capture One, DxO, was auch immer du nutzt) und Kartenleser
  • Optional: Polfilter, Graufilter, Reinigungstuch
  • Optional für Panorama: Nodalpunktadapter und Nivellierkopf, falls vorhanden und idealerweise ein 50 mm Objektiv

Kleidung und Schuhe

  • Warme, wind- und wasserdichte Bekleidung nach Zwiebelprinzip. Auf 2'100 Metern ist es abends auch im Juli frisch
  • Feste Schuhe mit Profil
  • Mütze und Handschuhe, am besten dünne Unterziehhandschuhe für die Kamerabedienung
  • Im Winter zusätzlich Spikes oder Grödel

Sonstiges

  • Stirnlampe mit Rotlicht
  • Was du für eine Nacht im Hotel brauchst
  • ÖV-Ticket für deine An- und Abreise bis Kriens oder Alpnachstad
  • An- und Abreise bis zur Talstation
  • Getränke ausserhalb der Halbpension
  • Mittagessen am zweiten Tag
  • Persönliche Ausgaben
  • Annullationsversicherung

Durchführung: Der Workshop findet ab einer Person statt, ein Wunschtermin ist ganzjährig möglich. Die Verfügbarkeit hängt vom Hotel und von den Betriebszeiten der Bahnen ab, das kläre ich für deinen Wunschtermin ab, bevor etwas verbindlich wird.

Wetter: Nebel, Wolken und Inversionslagen sind oft die besseren Motive, nicht die schlechteren. Abgesagt wird nur bei Sturm oder wenn die Sicherheit es verlangt. Sagt die Prognose 48 Stunden vorher Dauerbewölkung ohne Aussicht und ohne Nebelmeer, verschieben wir kostenlos auf einen neuen Termin. Diese Entscheidung treffen wir gemeinsam.

Versicherung: Die Versicherung ist Sache der Teilnehmenden (Unfall-, Kranken- und Haftpflichtversicherung). Ich empfehle eine Rega-Gönnerschaft und eine Annullationsversicherung.

Zahlung: Anzahlung von 50 Prozent nach der Buchungsbestätigung, der Restbetrag spätestens 30 Tage vor dem Termin. Bei kurzfristigen Buchungen ist der Gesamtbetrag sofort fällig.

Im Preis enthalten: Der angegebene Preis ist eine Pauschale. Guide-Spesen für Anreise, Bergbahn und Verpflegung sind enthalten, es kommt keine Spesenabrechnung nach dem Workshop. Ziffer 13 der AGB kommt bei diesem Angebot nicht zur Anwendung.

Annullation: Es gelten die Annullationsbedingungen für Mehrtagesangebote gemäss AGB. Wenn du nicht kannst, darf gerne jemand anderes deinen Platz übernehmen, sag mir einfach Bescheid. Für alles andere empfehle ich eine Annullationsversicherung.

Unverbindliche Anfrage

Mit deiner unverbindlichen Anfrage kommst du deinem Erlebnis einen Schritt näher. Ich melde mich in Kürze mit weiteren Informationen zu Terminen und genauem Ablauf bei dir und besprechen die weiteren Schritte gemeinsam.

Fragen? Antworten!

Noch Fragen zum Angebot? Wir haben die wichtigsten Infos für dich zusammengestellt.

Genau das, was auf der Seite steht. Übernachtung, Halbpension und Bergbahn sind inbegriffen, es kommt keine Hotelrechnung nach. Das ist in dieser Branche eher die Ausnahme: Die meisten Fotoworkshops weisen einen Kurspreis aus und schliessen Unterkunft und Bergbahn ausdrücklich aus, sodass du am Schluss nochmal zwei- bis dreihundert Franken dazurechnest und dir das Zimmer selber suchst.

Weil Hotel, Anreise und Bahn für mich gleich bleiben, egal ob ich eine oder zwei Personen begleite. Diesen Vorteil gebe ich weiter. Zu zweit zahlt ihr 1'125 pro Person und seid trotzdem privat unterwegs, nicht in einer Gruppe.

Kommt drauf an, womit du vergleichst. Ein Gruppenworkshop mit Gipfelübernachtung liegt in der Schweiz bei rund 900 Franken, dann aber mit mehreren Teilnehmenden, die sich einen Kursleiter teilen. Reines Einzelcoaching kostet in Zürich gut 125 Franken pro Stunde, hier bekommst du rund zwanzig Stunden. Dazwischen liegt dieses Angebot, und zwar bewusst.

Nein. Wir arbeiten mit deiner Software und auf deinem Niveau. Wenn du noch nie ein RAW geöffnet hast, fangen wir dort an. Wenn du seit zehn Jahren in Lightroom unterwegs bist, reden wir über Masken und über Print.

Es gibt keine schlechte, nur verschiedene. Im Spätherbst und Winter stehen die Chancen auf ein Nebelmeer am besten, und die Sonne geht Richtung Berner Alpen unter. Im Sommer sind die Nächte kurz, dafür geht die Sonne über dem See auf und abends über dem Mittelland unter. Sag mir, worauf du Lust hast, und ich sage dir, wann du kommen solltest.

Gerne, für 390 Franken. Die Begleitperson schläft im selben Zimmer, isst mit und macht ansonsten, was sie will. Sonnenuntergang schauen funktioniert auch ohne Kamera erstaunlich gut.

Wir verschieben, siehe oben. Und falls du unterwegs feststellst, dass Wolken und Regen auf dem Pilatus auch Bilder hergeben: Willkommen im Club, das sind oft die besseren.

Ja. Ich stelle dir einen Gutschein ohne festes Datum aus, der Termin wird später gemeinsam festgelegt. Schreib mir einfach.

Es geht um deine Bilder, nicht um meine. Wenn dir eines meiner Motive vom Pilatus so gut gefällt, dass du es an der Wand haben willst, findest du die Fine Art Prints im Shop. Dein eigenes bestes Bild kannst du ebenfalls als gerahmten Print dazubuchen, ich mache dafür den finalen Feinschliff.

Nein, und das ist Absicht. Ohne Übernachtung bist du zu den zwei entscheidenden Tageszeiten nicht oben. Wer einen Tagesworkshop sucht, schaut sich besser die anderen Fotoworkshops an.

Ein Weitwinkel und ein Tele. Mit 16 bis 24 mm am kurzen und 200 mm oder mehr am langen Ende deckst du alles ab, was dieser Berg hergibt. Wenn du Panoramen machen willst, nimm zusätzlich eine Normalbrennweite mit, ideal ist irgendwas zwischen 35 und 70 mm, ein klassisches 50er ist perfekt. Der Grund: Je weiter das Objektiv, desto mehr Verzeichnung muss die Software beim Stitchen ausbügeln, und desto schneller sieht das Ergebnis am Rand merkwürdig aus. Pflicht ist das nicht, es geht auch mit dem Zoom. Und wenn du nur ein einziges Objektiv besitzt, komm trotzdem. Du merkst dann ziemlich schnell, welche Brennweite dir fehlt, und das ist eine bessere Kaufberatung als jeder Test im Netz.

Ja. Nodalpunkt, Aufnahmereihe, Überlappung, manuelle Fixierung und das Stitching am Abend, alles drin, ohne Aufpreis. Sag es mir beim Buchen, dann plane ich den Abend entsprechend und wir suchen Standorte, die sich für Reihenaufnahmen eignen.

Nein, oben gibt es keine Gepäckaufbewahrung und keinen Transport ins Tal. Wer absteigt, trägt alles selbst, Fotoausrüstung inklusive. Wenn du mit viel Material anreist, ist die Talfahrt die entspanntere Variante, und ehrlich gesagt auch die häufigere.