Lärchen & Licht: Matterhorn

Lärchen & Licht: Matterhorn

Goldene Lärchen, der Grindjisee im tiefen Licht und das Matterhorn ganz für uns

Goldene Lärchen, der Grindjisee im tiefen Licht und ein Matterhorn ohne Warteschlange. Der halbe Tag, an dem die anderen schon wieder im Dorf sind.

Mitte Oktober passiert in Zermatt etwas, das in keinem Prospekt steht: Die Bergbahnen zum Sunnegga gehen in die Revision, die Bergrestaurants schliessen der Reihe nach, und die schönsten Wochen des Jahres fangen erst an. Die Lärchen über Findeln stehen dann in vollem Gold, die Gipfel haben den ersten Schnee, und wer zu den Seen will, geht zu Fuss.

Genau dorthin gehen wir. An einem halben Tag, der dann beginnt, wenn die geführten Gruppen wieder ins Tal absteigen, und dann endet, wenn es dunkel wird. Dazwischen liegt das beste Licht des Jahres, ein kleiner See mit einem sehr bekannten Berg dahinter und genug Zeit, um damit etwas anzufangen.

Deine Vorteile

  • Wir gehen nach dem Licht, nicht nach dem Fahrplan. Während andere um 14 Uhr zurück im Dorf sind, fängt unser Nachmittag erst an zu leuchten.
  • Bildgestaltung statt Technikvortrag: Du lernst, Licht zu lesen, Gegenlicht zu nutzen und eine Spiegelung zu bauen, statt Kameramenüs durchzuklicken.
  • Smartphone, Systemkamera oder Spiegelreflex, alles willkommen. Du arbeitest mit dem, was du dabei hast.
  • Fünf bis acht bearbeitete Bilder von dir vor dem Matterhorn sind inbegriffen. Kein Selfie mit ausgestrecktem Arm, sondern ein Bild, das du aufhängen willst.
  • Sehr kleine Gruppe von maximal sechs Personen. Kein Wettkampf, kein Tempo, kein Gedränge am Seeufer.
  • Keine Bergbahnkosten, weil zu dieser Jahreszeit ohnehin keine fährt. Was du zahlst, steht auf dieser Seite.
  • Begleitet von Falko Burghausen, mehrfach international ausgezeichneter Fotograf und Bergwanderführer i.A.

195 CHF

CHF

Termine

Freitag16. Okt. 2026

½ Tag

195 CHF

Freie Plätze
Samstag17. Okt. 2026

½ Tag

195 CHF

Freie Plätze
Sonntag18. Okt. 2026

½ Tag

195 CHF

Freie Plätze
oder

Wenn die Bahnen in die Revision gehen, fängt in Zermatt die schönste Zeit des Jahres an. Steht in keinem Prospekt, und das soll auch so bleiben.

Falko BurghausenFalko Burghausen

Persönliche Beratung

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Voraussetzungen

Technik
Kondition
Distanz11 km
Dauer6-7 Std.
Aufstieg750 Hm
Abstieg750 Hm

Wir treffen uns am frühen Nachmittag am Bahnhof Zermatt, schauen kurz auf Wetter, Licht und Plan, und gehen los. Der Aufstieg führt über Winkelmatten und durch den Lärchenwald hinauf nach Findeln. Stetig, aber gemütlich, denn wir fotografieren unterwegs. Schon hier geht es um die Dinge, die später am See den Unterschied machen: Wie führen Wege und Linien ins Bild, warum ist ein Baum im Vordergrund oft wichtiger als der Berg dahinter, und was macht das Gegenlicht mit goldenen Nadeln.

In Findeln fotografieren wir zum ersten Mal in Ruhe: dunkle Walliser Spycher, die kleine Kapelle, Lärchen davor und das Matterhorn dahinter. Danach weiter über den Höhenweg zum Grindjisee, dem Herzstück des Nachmittags. Ein kleiner See hinter einer Moräne, eingerahmt von Lärchen, dahinter exakt in der Lücke der bekannteste Berg der Schweiz. Dort bleiben wir lange, weil sich das Licht in diesen Stunden mehr verändert als im ganzen Rest des Tages: Spiegelungen, Sonnensterne durch die Äste, und wenn es still genug ist, das Matterhorn im Wasser. Warten auf Windstille gehört dazu, und dafür gibt es Tee aus der Thermosflasche.

Den Rückweg nehmen wir wieder über Findeln, dann allerdings mit tiefstehender Sonne seitlich in den Lärchen. Für viele ist das die schönste Stunde des Tages, und es ist genau die Stunde, in der die meisten geführten Programme längst vorbei sind. In der blauen Stunde steigen wir nach Zermatt ab, mit Stirnlampe, über einen breiten und gut markierten Weg. Das Dorf von oben im Dunkeln ist noch einmal ein eigenes Motiv.

Wann wir wo sind, entscheidet das Licht und nicht die Uhr. Wenn der Grindjisee etwas Besonderes macht, bleiben wir länger und gehen dafür zügiger zurück. Genau dafür gibt es dieses Format.

Einfach: mit dem Zug bis Zermatt, Treffpunkt ist der Bahnhof. Von Zürich, Bern, Basel oder Genf sind es rund drei bis vier Stunden. Wer mit dem Auto kommt, parkiert in Täsch und nimmt den Shuttle, der im Zwanzigminutentakt fährt.

Wir sind gegen 19 Uhr zurück im Dorf. Prüf deine Rückverbindung, bevor du buchst. Wenn du ohnehin in Zermatt übernachtest, ist das der entspanntere Plan, und im Oktober sind die Zimmerpreise deutlich freundlicher als im Hochsommer.

Unbedingt

  • Wanderschuhe mit Profil, knöchelhoch empfohlen
  • Warme Schichten inklusive Mütze und Handschuhe, in denen du die Kamera bedienen kanns
  • Wind- und Regenjacke
  • Stirnlampe. Nicht als Notfallausrüstung, sondern als Teil des Programms
  • Thermosflasche und etwas zu essen, die Bergrestaurants sind zu dieser Zeit geschlossen
  • Deine Kamera oder dein Smartphone, mit geladenem Akku und freiem Speicher

Sinnvoll

  • Zweiter Akku, Kälte frisst Strom schneller als du denkst
  • Stativ, wenn du eines hast und es tragen magst. Es ist ausdrücklich keine Voraussetzung
  • Polfilter, falls vorhanden
  • Wanderstöcke für den Abstieg
  • Spikes oder Grödel, falls es in den Nächten davor gefroren hat. Gibt es in jedem Sportgeschäft in Zermatt für wenig Geld
  • An- und Rückreise
  • Verpflegung
  • Persönliche Ausrüstung
  • Versicherung.

Die Versicherung ist Sache der Teilnehmenden (Unfall, Kranken und Haftpflichtversicherung). Wir empfehlen eine Rega Gönnerschaft und eine Annullationsversicherung.

Buchung

Mit der Buchung sicherst Du Dir verbindlich Deinen Platz – ich freue mich sehr, Dich bald begrüssen zu dürfen.

Datum und Buchungsvariante

CHF

In eine Wanderung eingebetteter Fotoworkshop mit dem Matterhorn als Hauptmotiv

Fragen? Antworten!

Noch Fragen zum Angebot? Wir haben die wichtigsten Infos für dich zusammengestellt.

Nein, und das ist keine höfliche Floskel. Die Technik entscheidet nicht darüber, ob ein Bild funktioniert. Licht, Standpunkt und Timing tun es, und genau daran arbeiten wir. Moderne Smartphones sind bei diesem Licht erstaunlich gut.

Ja. Es gibt keinen Theorieblock, den man verpassen könnte. Wir arbeiten unterwegs an konkreten Motiven, und da holt man dich dort ab, wo du stehst.

Eher nicht. Bei maximal sechs Personen kann ich mit jedem einzeln arbeiten, und wer schon weiter ist, bekommt entsprechend andere Aufgaben. Dazu kommt: Der Grindjisee im Oktober ist auch für Geübte kein alltägliches Motiv.

Rund 750 Höhenmeter im Aufstieg, verteilt auf gut zwei Stunden mit Pausen, dann derselbe Weg zurück. Wer eine normale Tageswanderung schafft, schafft auch diesen Nachmittag. Wir gehen langsam, weil wir unterwegs fotografieren, nicht weil wir müssen.

Nein. Es hilft am Seeufer bei langen Belichtungen, aber es ist kein Muss, und die Hälfte der schönsten Bilder entsteht ohnehin aus der Hand. Wenn du eines hast, nimm es mit. Wenn nicht, kauf dir bitte keines für diesen Nachmittag.

Unbedingt. Die meisten kommen allein. Bei sechs Personen ist das nach einer halben Stunde kein Thema mehr.

Ja, zum gleichen Preis. Die Wanderung, die Bilder von dir und der Apéro sind dieselben, nur dass du die Zeit am See mit Aussicht statt mit Kamera verbringst.

Grundsätzlich ja, wenn er gut abrufbar ist und mit anderen Menschen und Wild entspannt umgeht. Melde ihn bitte vorher an, damit ich es weiss.

Der Durchführungsentscheid fällt einen Tag vorher, und wird gleich an alle kommuniziert. Bei Regen oder Sturm gibt es zwei Möglichkeiten: Umbuchung auf einen der anderen beiden Termine, falls dort Platz ist, oder vollständige Rückerstattung. Leichte Bewölkung ist übrigens kein schlechtes Wetter, sondern oft besseres Licht als ein wolkenloser Tag.

Dann wird es schöner. Frischer Schnee auf goldenen Lärchen ist fotografisch das Beste, was passieren kann. Bei grösseren Neuschneemengen weichen wir auf die tieferen Lärchenhänge um Findeln und Ried aus, was den Nachmittag verkürzt, aber nicht schlechter macht. Sollten die Verhältnisse den Weg zum Grindjisee unsicher machen, entscheide ich das vor Ort, und das ist dann keine Verhandlungssache.

Bei weniger als drei Anmeldungen sage ich den Termin einen Tag vorher ab und erstatte den vollen Betrag. Du kannst dann auf einen der anderen Termine wechseln, falls dort Platz ist.

Fünf bis acht bearbeitete Aufnahmen von dir in der Landschaft, als hochauflösende JPG, innert zehn Arbeitstagen per Download-Link. Du darfst sie privat verwenden, ausdrucken, verschenken und in sozialen Medien posten. Eine Namensnennung freut mich, ist aber keine Bedingung.

Nur, wenn du das ausdrücklich erlaubst. Ich frage dich am Ende des Tages, und ein Nein ist völlig in Ordnung und hat keinerlei Folgen.

Mitte Oktober geht die Sonne gegen 18.30 Uhr unter. Der Abstieg von Findeln nach Zermatt führt über einen breiten, gut markierten Weg, den man mit Stirnlampe problemlos geht. Er ist Teil des Konzepts und nicht ein Versehen.

Ab etwa 14 Jahren in Begleitung eines Elternteils gern, wenn die Kondition für 750 Höhenmeter da ist. Für jüngere Kinder ist der Nachmittag mit dem späten Ende zu lang.

Nein. Im Oktober sind die Bergrestaurants in Findeln und an der Fluhalp in der Regel bereits geschlossen. Nimm Thermosflasche und Verpflegung mit.