Gross Bigerhorn: Der höchste Wandergipfel der Schweiz

Gross Bigerhorn: Der höchste Wandergipfel der Schweiz

3626 Meter, drei Tage, zwei Hüttennächte. Ganz ohne Seil, Steigeisen und Gipfelstress.

Abwechslungsreicher Hüttenzustieg mit eindrücklicher Aussicht auf die umliegenden Gletscher
Mit etwas Glück können wir Steinböcke beobachten
Eindrückliche Moränenlandschaft
Der Schlussaufstieg ist eine karge Hochgebirgslandschaft
Aussicht auf die andere Seite des Mattertals
+4

Vom Gross Bigerhorn hast du vermutlich noch nie gehört. Dabei ist er der höchste Gipfel der Schweiz, auf den ein markierter Wanderweg führt. Wir nehmen uns drei Tage Zeit dafür, mit zwei Nächten auf der Bordierhütte und einem Gipfeltag mit leichtem Rucksack.

Deine Vorteile

  • Du stehst auf 3626 Metern und brauchst dafür weder Seil noch Steigeisen, nur gute Schuhe und etwas Ausdauer.
  • Zwei Nächte auf der Bordierhütte: Du gehst den Gipfel ausgeruht und mit leichtem Rucksack an, und dein Körper hat Zeit, sich an die Höhe zu gewöhnen.
  • Kein Tag mit mehr als fünf Stunden Gehzeit. Der lange Abstieg kommt erst, wenn die Beine wieder frisch sind.
  • Zwei Abende und zwei Morgen am Nadelgrat: Die besten Stunden des Tages erlebst du oben und nicht im Postauto.
  • Kleine Gruppe von maximal sechs Personen. Das Tempo richtet sich nach der Gruppe und nicht nach der Stoppuhr.
  • Begleitet von Falko Burghausen, Bergwanderführer i.A. und international ausgezeichneter Fotograf. Bilder von dir am Gipfel gibt es inklusive.

ab590 CHF

pro Person
CHF

Termine

3 Tage

Juli bis September

Termin nach Wunsch

Den Namen kennt kaum jemand, die Aussicht vergisst niemand. Seit 2024 führt ein markierter Weg bis zum Gipfel, und trotzdem ist man hier oben oft fast allein.

Falko BurghausenFalko Burghausen

Persönliche Beratung

Hast du Fragen? Ich berate dich gerne zu diesem Reiseangebot.

Voraussetzungen

Kondition
Technik
Distanz18 km
Dauer5 Std.
Aufstieg1350 Hm
Abstieg1350 Hm

Anspruchsvolle Bergwanderung (T3+) für trittsichere, ausdauernde Wandernde. Bis 1350 Höhenmeter und fünf Stunden Gehzeit pro Tag, Geröll und Blockgelände, Übernachtung auf knapp 2900 Metern und ein Gipfel auf 3626 Metern. Hochtourenerfahrung brauchst du keine.

Tag 1: Gasenried bis Bordierhütte

Treffpunkt um 10 Uhr in Gasenried. Nach einem kurzen Materialcheck gehts los: zuerst durch Lärchenwald, dann über die alte Gletscherebene und durch Moränen hinauf zur Bordierhütte auf 2886 Metern. 7,5 Kilometer, 1350 Höhenmeter, rund fünf Stunden Gehzeit mit genug Pausen dazwischen. Oben wartet das, wofür man auf Hütten geht: Schuhe aus, etwas Warmes zu trinken, Blick auf den Nadelgrat.

Tag 2: Gipfeltag Gross Bigerhorn

Start im ersten Licht, mit leichtem Rucksack. Über den Sattel zwischen Klein und Gross Bigerhorn und den Westrücken steigen wir in rund zweieinhalb Stunden zum Gipfelkreuz, die letzten Meter über Blöcke und Geröll. Oben stehen Dom, Weisshorn und der ganze Nadelgrat Spalier, und du bist höher als auf jedem anderen Wanderweg der Schweiz.

Nach etwa zwei Stunden Abstieg sind wir am frühen Nachmittag zurück in der Hütte. Der Rest des Tages gehört der Terrasse. Wer am Abend noch Energie hat, kommt mit aufs Klein Bigerhorn zum Sonnenuntergang.

Tag 3: Bordierhütte bis Gasenried

Ausschlafen nach Hüttenmassstab, Frühstück, dann der Abstieg nach Gasenried in rund dreieinhalb Stunden. Gegen Mittag sind wir unten, wer mag, stösst im Dorf noch an.

Die Variante in zwei Tagen

Privat geht die Tour auch mit nur einer Hüttennacht. Dann folgt auf den Gipfel direkt der Abstieg ins Tal: 740 Höhenmeter hinauf, 2050 hinunter, rund acht Stunden Gehzeit. Das ist machbar, aber ein langer Tag für gut Trainierte.

Bei unsicheren Verhältnissen ist das Klein Bigerhorn (3182 m) die Alternative. Entschieden wird am Berg, mit der Gruppe und ohne Gipfelzwang.

CHF 590 pro Person in der Kleingruppe, ab drei Personen.

Im Preis enthalten sind die Führung an allen Tagen, die Reservation in der Bordierhütte und deine Bilder. Übernachtung und Halbpension zahlst du direkt in der Hütte, SAC Mitglieder profitieren dort vom Mitgliederpreis.

Du bist allein oder zu zweit? Schreib mir deinen Wunschzeitraum, und ich bringe dich mit anderen zusammen. Die Tour findet statt, sobald drei Personen für denselben Termin dabei sind.

Lieber unter euch? Privat kostet die Tour pauschal CHF 1690 für bis zu vier Personen. Wer gut trainiert ist, schafft sie auch in zwei Tagen, dann für CHF 1190.

Varianten

Pure Flex Touren haben kein festes Datum, sondern deins. Sag mir, wann du Zeit hast, ich prüfe die Verfügbarkeit und melde mich in der Regel innert eines Tages. Wünsche zum Ablauf bauen wir dabei gleich mit ein.

Kleingruppe, 3 Tage

Preis pro Person. Drei bis sechs Teilnehmende, zwei Nächte auf der Bordierhütte. Übernachtung und Halbpension zahlst du direkt in der Hütte.

590 CHF

Privat, 3 Tage

Pauschalpreis für eine bis vier Personen. Termin, Tempo und Pausen richten sich allein nach euch, zwei Nächte auf der Bordierhütte. Übernachtung und Halbpension zahlt ihr direkt in der Hütte.

1.690 CHF

Privat, 2 Tage

Pauschalpreis für eine bis vier Personen. Die sportliche Variante mit einer Hüttennacht: Gipfel und Abstieg ins Tal am selben Tag, rund acht Stunden Gehzeit. Übernachtung und Halbpension zahlt ihr direkt in der Hütte.

1.190 CHF

Das Gross Bigerhorn steht im Mattertal, hoch über Grächen und Gasenried, am nördlichen Ende der Mischabelgruppe. Während weiter hinten im Tal alle zum Matterhorn schauen, ist es hier oben erstaunlich ruhig. Dabei ist die Nachbarschaft prominent: Der Nadelgrat mit seinen Viertausendern liegt direkt gegenüber, darunter fliesst der Riedgletscher, und vom Gipfel reicht der Blick vom Dom über das Weisshorn bis zu den Berner Alpen.

Der Weg führt durch drei Welten: unten Lärchenwald und alte Suonen, in der Mitte das Gletschervorfeld mit rauschenden Bächen, oben Fels, Geröll und sehr viel Himmel.

Ausgangspunkt ist das kleine Bergdorf Gasenried auf 1659 Metern. Du erreichst es mit dem Zug bis St. Niklaus und von dort mit dem Postauto, ab Zürich oder Bern bist du in rund drei Stunden da. Ein Auto brauchst du nicht. Den genauen Treffpunkt erfährst du nach der Buchung.

Znacht und Zmorge gibt es in der Hütte (Halbpension, vor Ort zu bezahlen). Für unterwegs bringst du Picknick und Snacks mit, am zweiten und dritten Tag kannst du dich in der Hütte eindecken.

Ausrüstung

  • Knöchelhohe Bergschuhe mit gutem Profil
  • Wanderstöcke (deine Knie werden sich am zweiten Tag bedanken)
  • Warme Schicht, Wind- und Regenjacke, Mütze und Handschuhe. Auf 3600 Metern ist auch im August Winter möglich
  • Stirnlampe mit vollen Akkus
  • Hüttenschlafsack, Ohrstöpsel, kleines Necessaire
  • Sonnenbrille, Sonnencrème, Kopfbedeckung
  • 1 - 1,5 Liter Getränke und Verpflegung für unterwegs
  • Bargeld für die Hütte, SAC Ausweis falls vorhanden
  • An und Abreise nach Gasenried
  • Zwei Übernachtungen mit Halbpension in der Bordierhütte
  • Getränke und Verpflegung unterwegs
  • Persönliche Ausgaben
  • Annullationsversicherung

Durchführung: Die Kleingruppe findet ab drei Personen statt. Sobald ein Termin steht, erfährst du es von mir. Kommt er nicht zustande, schlage ich dir einen anderen vor oder du erhältst den vollen Betrag zurück.

Wetter und Verhältnisse: Ein Gipfel auf 3626 Metern braucht stabiles Wetter. Bei Gewittergefahr, Neuschnee oder Vereisung verschieben wir oder weichen auf eine Alternative aus. Der Gipfel läuft nicht weg.

Versicherung: Die Versicherung ist Sache der Teilnehmenden (Unfall, Kranken und Haftpflichtversicherung). Wir empfehlen eine Rega Gönnerschaft und eine Annullationsversicherung.

Unverbindliche Anfrage

Mit deiner unverbindlichen Anfrage kommst du deinem Erlebnis einen Schritt näher. Ich melde mich in Kürze mit weiteren Informationen zu Terminen und genauem Ablauf bei dir und besprechen die weiteren Schritte gemeinsam.

Fragen? Antworten!

Noch Fragen zum Angebot? Wir haben die wichtigsten Infos für dich zusammengestellt.

Damit bist du in guter Gesellschaft. Der Gipfel steht oberhalb von Grächen und Gasenried im Mattertal, direkt neben dem Nadelgrat. Seit 2024 ist der Weg bis zum Gipfel weiss-rot-weiss markiert. Damit hat er das Barrhorn als höchsten Wandergipfel der Schweiz abgelöst.

Fit, aber nicht wettkampffit. Am ersten Tag 1350 Höhenmeter hinauf, am zweiten gut 700 hinauf und wieder hinunter, am dritten 1350 hinunter. Wenn du Tagestouren mit 1200 Höhenmetern gut wegsteckst und am nächsten Tag wieder laufen magst, passt das.

Ja, und du bist damit in guter Gesellschaft: Auf meinen Touren sind oft mehr Frauen als Männer dabei, viele kommen allein. Die Gruppe ist klein, das Tempo richtet sich nach allen und nicht nach dem Schnellsten, und niemand muss hier etwas beweisen. In der Hütte schlafen wir im gemischten Lager, wie auf SAC Hütten üblich. Wenn du dazu oder zu etwas anderem vorab Fragen hast, schreib mir einfach.

T3+ nach SAC Skala. Das heisst: Bergweg mit Geröll, Blockgelände, einzelnen ausgesetzten Stellen und kurzen Leitern. Die Hände brauchst du gelegentlich fürs Gleichgewicht, klettern musst du nicht. Trittsicherheit ist Pflicht.

Nein. Kein Seil, kein Pickel, keine Steigeisen. Der neue Hüttenweg umgeht den Gletscher.

Wahrscheinlich ja, zumindest beim Atmen. Genau deshalb schlafen wir auf knapp 2900 Metern und gehen am Gipfeltag ein ruhiges Tempo. Viel trinken hilft, Ehrgeiz eher nicht.

Dann wird es Zeit. Du schläfst im Lager, isst am langen Tisch und lernst spätestens beim Dessert alle kennen. Ich erkläre dir vorher, wie es läuft, vom Hüttenschlafsack bis zur Schuhraum Etikette.

Nein, das ist der Normalfall. Nach vier Stunden gemeinsamem Aufstieg kennt man sich ohnehin.

Dann gibt es das Klein Bigerhorn, die Hüttennacht und einen guten Grund, wiederzukommen. Umkehren ist bei mir keine Niederlage, sondern eine Entscheidung.

Ja. Ich habe die Kamera dabei und du bekommst nach der Tour bearbeitete Bilder von dir und der Gruppe. Wer das Wallis lieber gross an der Wand hat, findet im Shop limitierte Fine Art Prints.

Drei Tage, wenn du die Tour geniessen willst: Kein Tag hat mehr als fünf Stunden Gehzeit, du gehst mit leichtem Rucksack auf den Gipfel und steigst erst am nächsten Morgen mit frischen Beinen ab. Zwei Tage, wenn du gut trainiert bist und nur ein Wochenende hast. Dann folgen auf den Gipfel direkt 2050 Höhenmeter Abstieg, das sind rund acht Stunden Gehzeit am zweiten Tag. Machbar, aber deine Knie werden eine Meinung dazu haben. Die Variante in zwei Tagen gibt es nur privat, damit das Tempo wirklich zu dir passt. Bist du unsicher, schreib mir kurz, was du sonst so machst, und ich sage dir ehrlich, was ich empfehle.