Am Fuss des Matterhorns

Am Fuss des Matterhorns

Eine Nacht auf der Hörnlihütte, zwischen Ostwand und Nordwand

Das 4'478 m hohe Matterhorn ist der Blickfang an diesen beiden Tagen
Ausgangspunkt ist die Station Schwarzsee, die wir von Zermatt aus mit der Seilbahn erreichen
Ein anspruchsvoller Alpinwanderweg führt uns zur Hörnlihütte
Reflexionen am idyllischen Schwarzsee
Das Zinalrothorn ist der Blickfang auf der gegenüberliegenden Talseite
+10

Um vier Uhr morgens gehen auf der Terrasse der Hörnlihütte die Stirnlampen an. Eine Kette aus Lichtern zieht hinauf auf den Hörnligrat am Matterhorn, und du stehst in der Kälte und schaust zu. Diesen Moment gibt es nur, wenn man oben geschlafen hat.

Das Matterhorn ist für die meisten Menschen ein Bild. Man sieht es vom Dorf aus, vom Gornergrat, aus dem Zugfenster, und es bleibt eine Silhouette am Ende des Tals.

Auf dieser Tour gehst du bis an seinen Fuss. Die Hörnlihütte steht auf 3260 Metern direkt am Einstieg zum Hörnligrat, und seit 1865 beginnt hier jede Besteigung. Du schläfst in dem Haus, in dem die Seilschaften die Nacht vor dem Gipfel verbringen, du isst mit ihnen zu Abend, und am nächsten Morgen siehst du sie losgehen.

Am ersten Tag steigen wir von Schwarzsee auf, mit der Ostwand über uns, und ich erzähle dir unterwegs, was man über diesen Berg wissen sollte: warum er so aussieht, wie er aussieht, was 1865 wirklich passiert ist und warum vier Männer den Abstieg nicht überlebt haben. Am zweiten Tag steigen wir auf der Nordseite ab, und dann steht sie da: die Matterhorn-Nordwand, eine der drei grossen Nordwände der Alpen.

Zwei Tage, zwei Wände, eine Nacht auf 3260 Metern. Gipfel ist hier übrigens keiner dabei, und das ist Absicht.

Deine Vorteile

  • Du schläfst auf 3260 Metern, höher als die meisten je übernachtet haben, am Fuss des berühmtesten Bergs der Alpen.
  • Du siehst morgens die Stirnlampenkette im Hörnligrat. Das geht als Tagesgast nicht, da ist man um diese Zeit noch im Tal.
  • Zwei völlig verschiedene Seiten desselben Bergs: am ersten Tag die Ostwand und der Grat, am zweiten der Blick in die Nordwand.
  • Du bekommst die Geschichte dazu. Whymper, der Absturz von 1865, die alte Hütte von 1880 und warum das Matterhorn ausgerechnet diese Form hat.
  • Sehr kleine Gruppe, zwei bis vier Personen. Auf diesem Gelände ist das keine Marketingzahl.
  • Bearbeitete Bilder von dir unterwegs sind inbegriffen.
  • Alles drin: Bergbahnen, Übernachtung mit Halbpension, Reservation. Du musst dich um nichts kümmern.

ab890 CHF

CHF

Termine

2 Tage

Juli bis September

Termin nach Wunsch

Fast alle, die mitkommen, werden nie auf dem Matterhorn stehen. Darum geht es auch nicht. Es geht darum, einmal unten anzukommen und zu begreifen, wie gross dieses Ding ist.

Falko BurghausenFalko Burghausen

Persönliche Beratung

Hast du Fragen? Ich berate dich gerne zu diesem Reiseangebot.

Voraussetzungen

Kondition
Technik
Distanz15 km
Dauer3 - 5 Std. pro Tag
Aufstieg750 Hm
Abstieg1400 Hm

Zwei Tage im Hochgebirge mit einer Nacht auf 3260 Metern. Der Aufstieg zur Hütte ist ein weiss-blau-weiss markierter Bergwanderweg der Stufe T3: steil, steinig, an einzelnen Stellen ausgesetzt und im oberen Teil mit Ketten gesichert. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung, nicht Empfehlung. Klettern musst du nicht.

Der Abstieg am zweiten Tag ist technisch einfacher, dafür lang: rund 1400 Höhenmeter am Stück gehen in die Knie. Wanderstöcke helfen mehr, als du denkst.

Dazu kommt die Höhe. 3260 Meter sind für die meisten ungewohnt und können den Schlaf in der ersten Nacht kürzer machen. Wer in den Tagen davor schon in den Bergen war, hat es leichter.

Tag 1: Schwarzsee, Ostwand, Hörnligrat

Wir treffen uns am Vormittag in Zermatt und fahren mit der Seilbahn über Furi hinauf nach Schwarzsee auf 2583 Metern. Hier oben liegt der kleine See mit der Kapelle Maria zum Schnee, und von hier an geht es zu Fuss.

Der Hörnliweg zieht in weiten Kehren über die Südostflanke hinauf. Er ist ein Bergwanderweg, aber kein gemütlicher: steil, steinig, an einzelnen Stellen ausgesetzt, und im oberen Teil mit Ketten und Seilen gesichert. Dafür wird der Berg mit jedem Schritt grösser. Die Ostwand ragt über dir auf, und irgendwann siehst du den Hörnligrat zum ersten Mal so, wie ihn die Seilschaften sehen: als eine Linie, die sich im Fels verliert.

Unterwegs bleibt viel Zeit zum Stehenbleiben. Ich erzähle dir, warum das Matterhorn diese Pyramidenform hat und aus welchen zwei Kontinentalplatten es zusammengesetzt ist, was am 14. Juli 1865 am Gipfel und danach auf dem Abstieg passierte, und wie aus einem unbestiegenen Berg innerhalb weniger Jahre das Wahrzeichen der Schweiz wurde.

Am frühen Nachmittag erreichen wir die Hörnlihütte auf 3260 Metern. Zimmerbezug, Tee auf der Terrasse, und dann einfach sitzen und schauen. Von hier aus siehst du über das ganze Mattertal hinweg bis zum Weisshorn und zur Dent Blanche, und wenn die Sonne tiefer steht, färbt sich der ganze Talkessel.

Das Abendessen ist früh, denn die meisten Gäste hier sind Seilschaften, die um drei Uhr nachts aufstehen. Das Haus wird entsprechend zeitig still. Das ist ungewohnt und gehört zum Erlebnis.

Rund 3,5 Kilometer, etwa 700 Höhenmeter, zweieinhalb bis drei Stunden Gehzeit.

Tag 2: Stirnlampen, Nordwand, Abstieg

Irgendwann zwischen drei und vier Uhr wird es im Haus laut. Die Seilschaften frühstücken und ziehen los. Wer mag, steht auf, geht hinaus in die Kälte und schaut ihnen nach: eine Kette aus kleinen Lichtern, die sich langsam den Grat hinaufschiebt, darüber der Sternenhimmel. Für viele ist das der Moment, an den sie sich später erinnern.

Danach kann man nochmal ins Bett, bis der Sonnenaufgang kommt. Nach dem Frühstück steigen wir ab, aber nicht denselben Weg zurück. Wir gehen auf der Nordseite hinunter, und dort öffnet sich der Blick auf die Matterhorn-Nordwand. Zusammen mit der Eiger-Nordwand und der Nordwand der Grandes Jorasses gehört sie zu den drei grossen Nordwänden der Alpen, und sie sieht aus wie etwas, das eigentlich nicht erklettert werden sollte. Von unten wirkt sie noch grösser.

Weiter über die Alpweiden hinunter nach Furi auf 1867 Metern, mit dem Berg im Rücken, der jetzt wieder langsam zur Silhouette wird. Von Furi fahren wir mit der Bahn ins Dorf.

Wer noch Lust und Beine hat, nimmt stattdessen die längere Variante über Zmutt, einen alten Weiler mit dicht gedrängten, sonnengeschwärzten Holzhäusern, in dem die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Von dort zu Fuss bis Zermatt. Das entscheiden wir am Morgen, je nach Verfassung und Wetter, und es kostet nichts extra.

Rund 11 Kilometer bis Furi, etwa 1400 Höhenmeter im Abstieg, vier bis fünf Stunden. Über Zmutt rund 14 Kilometer und fünf bis sechs Stunden.

CHF 890 pro Person, ab zwei Personen.

Im Preis enthalten sind die Führung an beiden Tagen, die Bergbahnen hinauf und hinunter, die Übernachtung mit Halbpension im Mehrbettzimmer und deine Bilder. Es kommen keine Tickets dazu, die du selbst lösen müsstest.

Privates Zimmer für zwei Personen mit eigener Dusche: Zuschlag CHF 100 pro Person, nach Verfügbarkeit auf der Hütte.

Die längere Abstiegsvariante über Zmutt kostet nichts extra, sie dauert nur länger.

Du bist allein unterwegs? Dann wird daraus eine Privattour für CHF 1490, mit demselben Programm und meiner ungeteilten Aufmerksamkeit.

Varianten

Pure Flex Touren haben kein festes Datum, sondern deins. Sag mir, wann du Zeit hast, ich prüfe die Verfügbarkeit und melde mich in der Regel innert eines Tages. Wünsche zum Ablauf bauen wir dabei gleich mit ein.

In der Gruppe

Preis pro Person. Zwei bis vier Teilnehmende, Bergbahnen, Übernachtung mit Halbpension und deine Bilder inklusive.

890 CHF

Privat

Pauschalpreis für eine Person. Termin, Tempo und Pausen richten sich allein nach dir.

1.490 CHF

Optionen

Diese Leistungen kannst du dazubuchen.

Privates Zimmer auf der Hörnlihütte

Zweibettzimmer mit eigener Dusche und WC, Handtücher inklusive, kein Hüttenschlafsack nötig. Nur für zwei gemeinsam buchende Personen und nach Verfügbarkeit.

100 CHF

Das Matterhorn steht genau auf der Grenze zwischen der Schweiz und Italien und ist mit 4478 Metern nicht der höchste Berg der Alpen, aber mit Abstand der bekannteste. Seine Form kommt daher, dass vier Wände und vier Grate den Gipfel so sauber begrenzen, wie es sonst kaum irgendwo vorkommt, und sie ist das Ergebnis von Gletschern, die den Berg von allen Seiten gleichzeitig abgetragen haben.

Die Hörnlihütte steht auf dem Nordostsporn, dort wo der Hörnligrat beginnt. Die erste Hütte an dieser Stelle wurde 1880 gebaut, fünfzehn Jahre nach der Erstbesteigung. Das heutige Haus wurde zum 150-Jahr-Jubiläum von 2013 bis 2015 komplett umgebaut und ist technisch eine kleine Besonderheit: Solarstrom, Wasseraufbereitung im Kreislauf, und das alles auf 3260 Metern, wo jedes Baumaterial geflogen werden musste.

Unterhalb liegt der Schwarzsee mit der Kapelle Maria zum Schnee, die der Legende nach von zwei Männern gestiftet wurde, die hier im Schneesturm überlebt haben. Auf der anderen Seite des Bergs, dort wo wir am zweiten Tag absteigen, liegen die Alpweiden von Stafel und der Weiler Zmutt.

Zermatt ist autofrei und von überall in der Schweiz gut mit dem Zug erreichbar. Aus Zürich, Bern, Basel oder Genf sind es drei bis vier Stunden. Mit dem Auto bis Täsch, dort parkieren und mit dem Shuttle weiter, der alle zwanzig Minuten fährt.

Wir starten am ersten Tag am Vormittag, eine Anreise am selben Morgen ist also nur aus der Nähe realistisch. Für alle anderen empfehle ich, am Vorabend anzureisen. Am zweiten Tag sind wir am Nachmittag zurück im Dorf, die Heimreise am selben Abend geht problemlos.

Die Bergbahn hinauf nach Schwarzsee und die Talfahrt ab Furi sind im Preis enthalten.

Wir übernachten in der Hörnlihütte auf 3260 Metern, im Mehrbettzimmer mit maximal acht Betten, Dusche und WC auf der Etage. Abendessen und Frühstück sind inbegriffen. Ein Hüttenschlafsack ist Pflicht, bring deinen eigenen mit oder kauf ihn vor Ort, Handtücher gibt es im Lager keine.

Wer es komfortabler möchte: Die Hütte hat ein privates Zimmer mit eigener Dusche und WC für zwei Personen, inklusive Handtüchern und ohne Schlafsackpflicht. Das lässt sich gegen Aufpreis dazubuchen, solange es frei ist. Sag es mir bitte gleich bei der Terminanfrage.

Zwei Dinge, die du wissen solltest. Erstens: Die Hörnlihütte ist in erster Linie der Stützpunkt für Matterhorn-Besteigungen. Das Abendessen ist früh, um neun ist Ruhe, und zwischen drei und vier Uhr morgens steht das halbe Haus auf. Zweitens: Wasser ist hier oben kostbar und die Infrastruktur entsprechend sparsam ausgelegt. Beides gehört dazu und macht den Ort aus.

Check-in ist ab 14 Uhr möglich, auschecken müssen wir bis halb neun am Morgen. Die Reservation mache ich, inklusive Absprache zu Allergien und vegetarischer Verpflegung.

Halbpension auf der Hütte ist inbegriffen: Abendessen am ersten Tag, Frühstück am zweiten. Vegetarisches ist kein Problem, vegane Ernährung und Allergien bitte bei der Anfrage angeben, damit ich das bei der Reservation anmelden kann. Kurzfristig lässt sich das auf 3260 Metern nicht mehr lösen.

Für unterwegs brauchst du an beiden Tagen Verpflegung und Getränke im Rucksack. Getränke auf der Hütte sind nicht inbegriffen und auf dieser Höhe erwartungsgemäss nicht billig; das Wasser muss dort oben aufbereitet werden.

Unbedingt

  • Knöchelhohe Wanderschuhe mit gutem Profil. Auf diesem Gelände keine Empfehlung, sondern Voraussetzung.
  • Rucksack mit 30 Litern
  • Warme Schichten, Mütze und Handschuhe. Auf 3260 Metern ist es auch im Hochsommer nachts um den Gefrierpunkt.
  • Wind- und Regenjacke
  • Hüttenschlafsack (Pflicht im Lager; vor Ort erhältlich, wenn du keinen hast)
  • Handtuch und Hygieneartikel
  • Minimale Wechselwäsche für einen Tag
  • Sonnenschutz: Brille, Creme mit hohem Faktor, Kopfbedeckung. In dieser Höhe ist die Strahlung ein Thema.
  • Mindestens 1,5 Liter zu trinken und Verpflegung für beide Tage
  • Stirnlampe
  • Persönliche Apotheke, Blasenpflaster
  • Bargeld für Getränke, Ausweis
  • Deine Kamera oder dein Handy

Sinnvoll

  • Wanderstöcke. Beim Abstieg von 1400 Höhenmetern wirst du dankbar sein.
  • Ohrstöpsel. Im Achterzimmer mit Leuten, die um drei Uhr aufstehen, sind sie Gold wert.
  • Leichte Schuhe für die Hütte
  • Zweiter Akku oder Powerbank
  • An- und Rückreise sowie Unterkunft im Tal
  • Verpflegung unterwegs, Getränke auf der Hütte
  • Hüttenschlafsack
  • Zuschlag für das private Zimmer
  • Persönliche Ausrüstung
  • Versicherung

Dies ist eine Wanderung zur Hütte, keine Besteigung. Der Gipfel ist Bergführern mit IVBV-Zertifikat vorbehalten und steht hier in keiner Form zur Debatte.

Die Versicherung ist Sache der Teilnehmenden (Unfall, Kranken und Haftpflicht). Wir empfehlen eine Rega Gönnerschaft und eine Annullationsversicherung.

Die Tour findet bei stabilem Wetter statt. Der Hörnliweg ist bei Nässe, Neuschnee oder Vereisung deutlich heikler, und Gewitter sind auf einem Grat kein theoretisches Risiko. Bis 72 Stunden vorher ist eine Verschiebung kostenlos, danach gelten die Bedingungen der Hütte.

Unverbindliche Anfrage

Mit deiner unverbindlichen Anfrage kommst du deinem Erlebnis einen Schritt näher. Ich melde mich in Kürze mit weiteren Informationen zu Terminen und genauem Ablauf bei dir und besprechen die weiteren Schritte gemeinsam.

Fragen? Antworten!

Noch Fragen zum Angebot? Wir haben die wichtigsten Infos für dich zusammengestellt.

Nein. Wir gehen zur Hütte am Fuss des Bergs und wieder hinunter. Der Gipfel ist eine Hochtour und Bergführern mit IVBV-Zertifikat vorbehalten. Wer das vorhat, braucht ein anderes Angebot und eine andere Vorbereitung. Auf Wunsch empfehle ich gerne einen Bergführer für dein Vorhaben.

Es ist ein Bergwanderweg der Stufe T3. Steil, steinig, an einzelnen Stellen ausgesetzt, im oberen Teil mit Ketten gesichert. Du musst trittsicher und schwindelfrei sein. Klettern musst du nicht. Wer regelmässig auf weiss-blau-weissen Wegen unterwegs ist, kennt diese Art Gelände.

Ehrlich: eher nicht. Es gibt Stellen, an denen es rechts und links weit nach unten geht. Wenn du daran arbeiten willst, ist mein Höhenangsttraining der bessere Einstieg, und danach reden wir nochmal über die Hörnlihütte.

Am ersten Tag rund 700 Höhenmeter hinauf in zweieinhalb bis drei Stunden, am zweiten 1400 hinunter in vier bis fünf Stunden. Der Abstieg ist der anstrengendere Teil. Wer regelmässig Tageswanderungen mit tausend Höhenmetern macht, schafft das gut.

3260 Meter sind für die meisten ungewohnt. Typisch ist, dass man in der ersten Nacht schlechter schläft und beim Aufstehen kurz Luft holen muss. Ernsthafte Höhenprobleme sind auf dieser Höhe selten. Viel trinken hilft, ein ruhiges Tempo auch.

Anders als im Hotel. Mehrbettzimmer mit bis zu acht Leuten, Dusche und WC auf der Etage, Hüttenschlafsack Pflicht, Wasser knapp. Dafür stehst du morgens auf und hast das Matterhorn direkt über dir. Wer das einmal gemacht hat, versteht, warum Leute das freiwillig tun.

Ein echtes Einzelzimmer nicht, aber ein privates Zweibettzimmer mit eigener Dusche, das zwei gemeinsam buchende Personen dazunehmen können. Für Alleinreisende bleibt das Lager, und das ist weniger schlimm als sein Ruf.

Wenn Seilschaften unterwegs sind und das Wetter passt, ja. Sie starten meistens zwischen drei und halb fünf. An Tagen mit schlechter Prognose geht niemand los, dann gibt es auch keine Lichter. Garantieren kann ich das also nicht, versprechen würde ich es nie.

Musst du nicht, aber das halbe Haus tut es, und du wirst es merken. Die meisten gehen dann kurz hinaus, schauen den Lichtern nach und legen sich nochmal hin. Ohrstöpsel sind trotzdem eine gute Idee.

Das ist die längere Variante am zweiten Tag, rund eine Stunde mehr, dafür durch einen alten Walliser Weiler, der aussieht wie vor zweihundert Jahren. Sie kostet nichts extra. Wir entscheiden das am Morgen nach Verfassung und Wetter.

Im Lager der Hörnlihütte sind Hunde nicht erlaubt. Im privaten Zimmer schon. Dazu kommt, dass der gesicherte Abschnitt für Hunde unangenehm bis ungeeignet ist. Ich würde davon abraten.

Wegen des Geländes ab sechzehn Jahren und nur in Begleitung eines Elternteils, wenn Trittsicherheit und Schwindelfreiheit da sind.

Wir verschieben. Bis 72 Stunden vorher kostenlos, danach richtet es sich nach den Bedingungen der Hütte. Der Hörnliweg bei Nässe oder Neuschnee ist etwas anderes als bei trockenem Fels, und auf einem Grat ist ein Gewitter kein theoretisches Risiko.

Das hängt an der Hütte, nicht an mir. Im Hochsommer ist sie oft Wochen im Voraus voll, aber es gibt immer wieder Absagen. Frag einfach, ich schaue nach.

Bearbeitete Aufnahmen von dir unterwegs, als hochauflösende JPG innert zehn Arbeitstagen per Download-Link, zur privaten Nutzung. Das ist kein Fotokurs, sondern der Nebeneffekt davon, dass dein Guide Fotograf ist.